Abends in einer Bar, trifft Tom einen alten Programmierer-Freund, den er schon länger nicht mehr gesehen hat und erzählt ihm von den Schwierigkeiten die in seinem Team herrschen und wie entäuscht er darüber ist, dass es nicht besser funktioniert.
Uwe hört sich Toms Geschichten gespannt an. Er ist überrascht, wie sehr sich die Probleme in Toms Team mit denen seiner Firma decken.
„Ich weiß genau, was Du meinst. Seitdem wir bei uns auf „Agile“ umgestellt haben, sind wir mit ähnlichen Schwierigkeiten konfrontiert. Ich habe irgendwann festgestellt, das man agile Vorgehensweisen nicht einfach per Knopfdruck einschalten kann. Da hilft auch kein Regelwerk.“ meint Uwe.
„Und was habt ihr dann getan? Seid ihr wieder auf das alte Modell umgestiegen?“ fragt Tom.
„Hätten wir am liebsten getan, durften aber nicht.“ gibt Uwe zu. „Vor ein paar Monaten sind wir dann auf eine Methode gestoßen, mit der wir Agilität im Joballtag trainieren können. Seitdem wirds langsam besser.“
„Es löst bei weitem nicht all unsere Probleme,“ fährt Uwe fort, „aber es hat uns einen Weg aufgezeigt, den wir gemeinsam selbstbestimmt mit unserem Team gehen können.“
„Wirklich? Wie soll das gehen?“ fragt Tom neugierig.
„Es ist ein bisschen wie Fußballtraining.“ sagt Uwe . „Moment, ich versuchs dir genauer zu erklären.“
Er schnappt sich eine neue Serviette vom Stapel neben seinem Glas und fängt an, mit einem Stift darauf herumzukritzeln.

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