3.2 Das Grundprinzip einer Workshopreihe

Das Workshop-Konzept ist das Grundgerüst für eine Workshopreihe on-the-job, mit der man Themen in einem Team so bearbeiten kann, dass im Anschluß daran jedes Teammitglied weiß,
• wo das Team in Bezug auf das Thema steht,
• was die nächsten Ziele des Teams bei diesem Thema sind und
• mit welchen konkreten Trainingsschritten (Moves) man diese erreichen möchte.
 
Der Input ist daher immer eine konkrete Fragestellung, der Output ein Trainingsplan bzw. ein priorisiertes Backlog mit Trainingsschritten, die das Team wie ein Sprint Backlog nutzen kann.
 
Der Ablauf ist immer der gleiche:
 
• Es werden jeweils 4-6 kurze Workshops (60-90 min) gehalten, die im Abstand von meist einer bis zwei Wochen aufeinanderfolgen.
• Jeder Workshop hat eine bestimmte Fragestellung.
• In jedem einzelnen Workshop wird ein Artefakt generiert, das in den Phasen zwischen den Workshops „on-the-job“ aktualisiert bzw. erweitert wird.
• Zur Aktualisierung wird jeweils ein Move mit einer konkret definierten Aufgabe eingesetzt.
• Diese Aktualisierungen werden in kurzen Besprechungen eingearbeitet, beispielsweise im Anschluß an ein Daily.
• Das aktualisierte Artefakt dient dann als Input für den nächsten Workshop.

Workshop-Konzept_300
Damit wird sichergestellt, dass alle Ideen und Gedanken im Team einen Platz bekommen, auch die, die erst nach dem jeweiligen Workshop auftauchen. Die Artefakte zeichnen also ein möglichst genaues Bild der Meinungen im Team, was den Konsens und damit die Qualität der Ergebnisse steigert.
Diese Arbeitsweise stärkt neben der inhaltlichen Klärung auch in hohem Maße die Synchronisation und Eigenverantwortung im Team, weil die unterschiedlichen Aspekte und Perspektiven zum jeweiligen Thema deutlich werden, diskutiert und priorisiert werden können und sich das Team selbst Trainingsziele stecken und Trainingsschritte planen kann.

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3.2 Das Grundprinzip einer Workshopreihe
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  2 comments for “3.2 Das Grundprinzip einer Workshopreihe

  1. Milenko Bugueno
    Samstag, 23. April 2016 at 13:05

    Begriffe wie Backlog, Sprint Backlog usw. würde ich mit Wikipedia oder so verlinken, damit die Leute die damit nichts anfangen können, mitgenommen werden.

  2. Milenko Bugueno
    Samstag, 23. April 2016 at 13:43

    Ich finde den Artikel etwas trocken. Gerade keine gute Idee um das Ganze aufzulockern. Ich denke mal drüber nach.

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